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SPD-Stadtmitte unterstützt die Bürgerinitiative „Neuborner Busch“

Die SPD-Ortsteil-AG Stadtmitte hatte bereits in eigener Initiative in einer Sitzung Anfang November 2017 intensiv über die Erweiterungspläne der Gewerbefläche „Zinkhütte“ für Krüger beraten. Für ParteimitgliederInnen sowie Ratsfraktion standen hierbei die Abwägung der wichtigen Belange des Natur- und Umweltschutzes, genauso wie die Sicherung von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen durch das Unternehmen Krüger im Vordergrund.

Für die SPD ist es wichtig, die Meinungen und Interessen der BürgerInnen aufzunehmen, gleichzeitig aber auch im Interesse der gesamten Bürgerschaft der Stadt Bergisch Gladbach zu entscheiden.

Achim Fölster im Gespräch.

„Es ist wichtig, klar zu stellen, dass die Veränderung des Neuborner Buschs mit all den damit verbundenen Aspekten nicht so unstrittig behandelt wird wie es oft vereinfacht dargestellt wird“, Achim Fölster, Vorsitzender der Ortsteil-AG Stadtmitte.

Um den Meinungsbildungsprozess zu unterstützen, haben sich mehrere Rats- und ParteimitgliederInnen seit August 2017 den Neuborner Busch intensiv angesehen und an Veranstaltungen der Bürgerinitiativen teilgenommen.
Die beiden anderen, benachbarten SPD-Ortsteil-Arbeitsgemeinschaften für Refrath und Frankenforst sowie Bensberg, Herkenrath und Moitzfeld unterstützen ebenfalls die Resolution und das Bemühen, Naturschutz und Entwicklung des Unternehmens Krüger in Einklang zu bringen.

Die drei Ortsteil-AGs rufen gemeinsam den Stadtrat auf, sich hier gegenüber dem Unternehmen Krüger und der Verwaltung für den Erhalt der Waldfläche mit ihrer, von allen entscheidenden Stellen, anerkannten Bedeutung für die ökologische Verbindung und den Luftaustausch zwischen der Hardt und den westlichen Bereichen Bergisch Gladbachs einzusetzen. Die Entwicklung von Krüger in Bergisch Gladbach solle zwar gefördert werden, ein unbegrenztes Wachstum im Industriegebiet Zinkhütte wird jedoch nicht möglich sein. Der Trend zur Digitalisierung macht die örtliche Trennung von Unternehmensfunktionen innerhalb der Stadt ohne Beeinträchtigung der Kommunikation möglich. Ein repräsentatives Verwaltungsgebäudes muss nicht unbedingt in unmittelbarer Nähe der Produktion angesiedelt werden.

Bei der Diskussion alternativer Lösungen zur geplanten Erweiterung des Gewerbegebietes wurde angeregt, mögliche Standorte auf anderen, dem Unternehmen Krüger gehörenden Flächen einzubeziehen. Oder sogar Möglichkeiten des Flächentauschs zwischen in der „Zinkhütte“ angesiedelten Unternehmen und Krüger zu betrachten sowie nahegelegene Gewerbegebiete wie beispielsweise nicht genutzte Flächen im Gelände des Unternehmens Zanders einzubeziehen. Die Stadtverwaltung sollte bei der Suche nach realisierbaren Lösungen initiativ werden.
Achim Fölster hofft, dass „die Aufforderung der SPD-Ortsteil-AG Stadtmitte genauso wie die Resolution der Bürgerinitiative die abschließende Entscheidungsfindung beeinflussen werde und sollte“.

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