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Medieninformation: Nur Prävention und Repression zusammen führen zu höherer Sicherheit

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In unserer Klausurtagung haben wir uns intensiv mit der Frage beschäftigt, wie wir die Sicherheit in unserer Stadt erhöhen können. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist eine wichtige kommunale Aufgabe.
In der Wahrnehmung vieler Menschen ist Bergisch Gladbach, insbesondere in seinen Zentren unsicherer geworden. Zu dieser Wahrnehmung tragen einzelne besonders gravierende Gewaltdelikte genauso bei wie die Situation an einigen öffentlichen Plätzen, die zunehmend als Angsträume empfunden werden. Es besteht daher dringender Handlungsbedarf. Die Menschen müssen sich auch zukünftig im Bergisch Gladbach sicher fühlen können.
Für unsere Fraktion ist jedoch die reine Einstellung von drei zusätzlichen Stadtwächtern, wie vom Bürgermeister Lutz Urbach, zu wenig. Damit allein erreichen wir unserer Meinung keine höhere Sicherheit in unserer Stadt. Für uns müssen Prävention und Repression eine Einheit bilden.
Repressiv wirkt eine verstärkte Präsenz öffentlicher Ordnungskräfte, sogenannter Stadtwächter. Wichtig ist es, dies im Sinne einer Ordnungspartnerschaft gemeinsam mit der Polizei umzusetzen. Eine Beschränkung auf rein repressive Instrumente greift jedoch unsere Meinung nach zu kurz. Räumliche Verdrängungseffekte wären die Folge: Die Probleme würden sich lediglich im Stadtgebiet verlagern.
Daher bedarf es einer gleichwertigen präventiven Arbeit. Deshalb soll die Verwaltung ihre derzeitigen Strukturen im Bereich Streetwork, Wohnungslosenhilfe, Suchthilfe etc. einer kritischen Analyse unterziehen und Verbesserungsmöglichkeiten benennen. Zudem muss eine solche Konzeption mit einer Finanzplanung unterlegt werden.
„Von der Einheit Streetworker und Stadtwächter versprechen wir uns insgesamt mehr Sicherheit für Bergisch Gladbach“, bekräftigt unser Fraktionsvorsitzender Klaus W. Waldschmidt.

Hier geht es zum Artikel „Klausurtagung zur Sicherheit in den Stadtzentren“ des Kölner Stadtanzeigers.

Hier geht es zum Bürgerportal-Artikel „SPD: Prävention und Repression für mehr Sicherheit“ .