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Medieninformation: Beim 3. Anlauf klappte das Glasverbot bei Karnevalszügen

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Beim 3. Anlauf hat es endlich mit dem Glasverbot bei den Karnevalszügen in Bensberg, Refrath und Stadtmitte geklappt! Unser stellvertretender Bürgermeister Michael Zalfen hatte das Glasverbot bereits 2011 das 1. Mal für unsere Fraktion zusammen mit der CDU beantragt – und war damals gescheitert. Die Verwaltung lehnt es wegen mangelnder Kontrollierbarkeit ab. Dasselbe passierte, als Michael Zalfen 1-2 Jahre später den 2. Versuch machte.

Der letzte – und endlich erfolgreiche – Anlauf wurde dann nach dem massiven Aufkommen von Glasscherben bei den Karnevalszügen im letzten Jahr gestartet. Sowohl Michael Zalfen als auch unserer Geschäftsführerin Vera Werdes waren die riesigen Mengen an gefährlichen Glasscherben wiederholt negativ aufgefallen.

„Karnevalssonntag 2017 sind mein Mann und ich mit unseren beiden kleinen Kindern durch ein Meer von Scherben vom Quirlsberg in Richtung Konrad-Adenauer-Platz gewatet, um zum Zug zu gelangen. Das war eine sehr gefährliche Situation – insbesondere für die Kinder. Es wäre für alle Jecken sicherer künftig auf Glas am Zugweg zu verzichten“, erläutert Vera Werdes.

Gemeinsam suchten Werdes und Zalfen nach Karneval das Gespräch mit der Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums e.V. sowie der CDU. Beide Gesprächspartner signalisierten grundsätzliche Unterstützung. Daraufhin trafen sich Vera Werdes und Michael Zalfen am 13. Juli 2017 mit Peter Widdenhöfer und Ute Unrau von der Verwaltung – und stießen dort auf offene Ohren. Die Verwaltung versprach einen Vorschlag für ein praktikables Glasverbot in den Rat einzubringen und hielt Wort. Bei der Ratssitzung am 19. Dezember 2017 wurde das Glasverbot endlich verabschiedet.

„Unser Antrag auf Einführung eines Glasverbots ist keine Spaßbremse. Es ist die Angst von Eltern, die ihre kleinen Kinder in einem Scherbenmeer nach Kamellen greifen sehen. Und nicht nur unsere Kleinsten waren ernsthaft von Verletzungen bedroht. Es haben uns ebenso Bilder Erwachsener erreicht, die Opfer der Scherben wurden. Es war deshalb nur folgerichtig, diesen Antrag zu stellen und das Thema über 6 Jahre zu verfolgen“, betont Michael Zalfen.